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Radwanderung in zwei Tagen von Rathenow über Havelberg zum Storchendorf Rühstädt und weiter nach Wittenberge

12. 07. 2020

Streckenlänge Tag 1: ca. 60 km
Streckenlänge Tag 2: ca. 55 km
Treffpunkt: Berlin Hbf. (tief), RE4 Ri. Rathenow, Abfahrt 8:59 Uhr, 11.07.2020
 
Von Rathenow, der Stadt der Optik, radelten 12 hoch motivierte Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Radwanderung des Märkischen Wanderbundes bei bestem Radlerwetter, das nur kurz vor Erreichen des ersten Tageszieles durch einen kurzen aber erfrischenden Regenschauer eine kleine Störung erfuhr, über den Havelradweg zur mittelalterlichen Hansestadt Havelberg, wo wir übernachteten.
 
Bei einem planmäßigen Zwischenstopp auf dem Deck des Restaurantschiffs „Klapperstorch“ in Molkenberg wurde zwar niemand ins Bein gebissen, dafür labte man sich dort bei bestem Wetter und beobachtete die ansässigen Störche. Nach einem ausgesprochen geselligen Abend, bei ausgezeichnetem Essen unterhalb des Domes und einem Absacker beim örtlichen Griechen, führte uns der Weg tags darauf nach einem stärkenden Frühstück über den Deich zwischen dem Gnevsdorfer Vorfluter der Havel und der Elbe bis zum Zusammenfluss der beiden Flüsse.
 
Hier konnte man eine traumhafte Landschaft genießen und die Seele wirklich baumeln lassen. Des öfteren drehten Milane im Aufwind über uns ihre Kreise. Nach insgesamt 75 km und dem Passieren vom Wehr des Gnevsdorfer Vorfluters erreichten wir das Europäische Storchendorf Rühstädt. In diesem gut gestalteten Dorf mit seinen unzähligen Gasthöfen, von denen leider wegen Corona ein Großteil geschlossen hatte, brüten so viele Storchenpaare wie sonst nirgends in Deutschland. Auch ein Besuch des wunderschönen Schlosses, das im Spätbarocken Stil erbaut wurde, war äußerst lohnenswert.
 
Zur letzten Stärkung vor unserer Rückfahrt vom Bahnhof Wittenberge kehrten wir im Garten vom „Bauerncafé Scherfs Hof“ in Hinzdorf ein, das mit hervorragenden selbst gebackenen Torten zu überzeugen weiß. Die überaus freundliche Gastgeberin hatte für die gemeldete Gruppe der Radwanderer extra eine gedeckte Tafel unter dem Walnussbaum errichtet. Baudenkmäler in Form der ehemaligen Nähmaschinenfabrik Singer und der ehemaligen Ölmühle von Wittenberge zeugten vom Niedergang der ehemals größten Arbeitgeber des Ortes.
 
Ein ganz persönlicher Dank gilt der Radlergruppe, die ihrer übereinstimmenden Zufriedenheit und Freude über die Gestaltung, Organisation und Durchführung der Fahrradtour dadurch Ausdruck verlieh, dass sie dem Wanderführer Kaffee und gleich ZWEI STÜCKE der wunderbaren Torte spendierte. Auf Grund der ausschließlich positiven Resonanz wird der Märkische Wanderbund, neben weiteren Aktivitäten, diese Radwanderung auch im Mai des kommenden Jahres erneut anbieten.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Radwanderung in zwei Tagen von Rathenow über Havelberg zum Storchendorf Rühstädt und weiter nach Wittenberge

Fotoserien zu der Meldung


Radwanderung Rathenow-Wittenberge (12. 07. 2020)