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„Frühlingserwachen oder Von Mauern, Gräbern und Kirchen“

14. 03. 2020

Das war ein Frühlingserwachen. Früh morgens lag noch Raureif auf den Wiesen, doch mit jedem Kilometer stieg die Sonne höher und wärmte nicht nur den Tag, nein auch die Herzen.

 

Vom ehemaligen „Grenzbahnhof Griebnitzsee“ ging es vorbei an der Berliner Enklave Steinstücken zum Stahnsdorfer Südwestkirchhof. Die expandierende Großstadt hatte keinen Platz für seine Friedhöfe und so suchte und fand man diese im Umland.


Der italienische und britische Soldatenfriedhof als letzte Ruhestätte der Gefallenen des ersten Weltkrieges, Baronin von Ardenne, vermutlich Romangrundlage für Fontanes „Effi Briest“ oder auch Heinrich Zille, der Schöpfer so vieler herrlicher Milieubilder aus dem alten Berlin liegen hier begraben. Und Prof. Wilkening (Mitgründer der Deutschen Hochschule für Filmkunst und ehem. Direktor der DEFA Babelsberg gleich neben Murnau, dem Regisseur von „Nosferatu“. 
Weiter ging es durch Güterfelde, einem kleinen typischen, brandenburgischem Dorf mit Kirche, Gutshaus und See. Am Rande der Parforceheide – einem Jagdgebiet des preußischen Königs – ging es über märkischen Sand nach Phillipstal.


Geschafft und dennoch gut gelaunt erreichten wir nach gut 20 km den Bahnhof Saarmund. Die Rückfahrt war für einige gar kostenfrei, da die Schaffner kein Geld mehr in die Hand nehmen durften. Und natürlich hatten auch wir der besonderen Situation Rechnung getragen und das Begrüßungszeremoniell den Umständen angepasst.

 

Steffen Hercher

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: „Frühlingserwachen oder Von Mauern, Gräbern und Kirchen“

Fotoserien zu der Meldung


„Frühlingserwachen oder Von Mauern, Gräbern und Kirchen“ (14. 03. 2020)