Alle Jahre wieder im Oktober gibt es eine Herbstwanderung durch das Naturschutzgebiet der Sperenberger Gipsbrüche.

Auch in diesem Jahr sind der Einladung des Märkischen Wanderbundes neun Wanderfreudige gefolgt und wurden zum Start am Strandbad in Sperenberg mit Sonnenschein begrüßt, welcher auch bis zum Ende der Wanderung bei uns blieb.

Unsere Tour startete am Ufer des Krummen See, ging weiter auf der ehemaligen Gipsstraße bis zum ehemals tiefsten Bohrloch der Erde (bis 1886).

An dieser Stelle weist eine Gedenktafel auf die wissenschaftlich technische Meisterleistung in der damaligen Zeit hin.

Die Restlöcher (Foto: ©Sonja Betker)

Wir umrundeten das “ Faule Luch“, einen See im Niedermoorgebiet am Rande der ehemaligen Gipsbrüche, um dann den Aufstieg zum Aussichtsturm auf dem 80 m hohen Gipfel zu nehmen.

Auf dem Panoramaweg dorthin, entlang der ehemaligen Abbruchkante, durften wir wieder ein schönes Farbenspiel des Herbstlaubes erleben, welches sich im Wasser der vier Restlöcher spiegelte.

Nach einer Pause auf dem Gipsberg ging es über die Dorfkirche zurück zum Ausgangspunkt.

Hier kehrten wir zum Abschluss der Wanderung geschlossen im Strandcafé am Krummen See ein.

Sonja Betker
Zertifizierte DWV-Wanderführerin®
Zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin (BANU)
Spezialisiert auf Wandern und Radwandern