Ein paar „Unentwegte“ trafen sich am Bf. Wiesenburg, um an diesem rauen Wintertag dem Wetter zu trotzen. Durch den winterlichen Schlosspark ging es zu denen von Watzdorf. Sie führen nun nach vielen hundert Jahren sächsischer Präsenz auf Wiesenburg das Schloss.

 

Schloss Wiesenburg mit seinem angrenzenden Schlosspark

 

Vorbei an der „unverhofften Begegnung zweier Wanderstiefel“ liefen wir durch die Schlamauer Rummel und über einen herrlichen Wanderweg nach Schmerwitz. Das Gut gehörte dem anhaltinischen Adel derer Brandt zu Lindau, der wiederum sich später mit denen von Rochow-Kemnitz leierte. Nach vielen „Irrungen und Wirrungen“ in den letzten Jahrzehnten mutierte das volkseigene Gut zum militärischen „Bildungsobjekt und schließlich zur Suchthilfeeinrichtung der Synanon.

 

Kunstwerk „Ein Wasserfall für den Fläming“

 

Heute mit Kirche, Hofladen, Töpferei und einem feinen, kleinen Café, scheint es sich zu etablieren. Die Kunstobjekte entlang des Weges regen immer wieder zu Gesprächen an. Am „workspace Coconat“ hatten wir unser Tagesziel erreicht. Und zwischendurch kam sogar noch einmal die Sonne durch. Also lasst uns erst einmal starten, ärgern können wir uns später noch.

Steffen Hercher
DWV-Wanderführer und
zertifizierter Natur- und Landschaftsführer (BANU)